EWADE
II 4 · Korrektur 4.7 — Barrier Triangle Live
№ 004.07 — DE
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Horizontales Dreieck · Lehrstück

Das Barriere-Dreieck.

Das Barriere-Dreieck ist die Sonderform des kontrahierenden Dreiecks, bei der eine Begrenzungs­linie exakt waagerecht verläuft. Wellen b und d enden auf demselben Niveau — eine Barriere, gegen die der Kurs zweimal anläuft. Nur die andere Linie konvergiert.

Lesedauer5 Min.
Struktura-b-c-d-e · 3-3-3-3-3
Interaktiv3 Module
Abb. 1 · Barriere-Dreieck (flache obere Linie)
SVG · 600×450
00Definition

Eine Linie ist flach.

Das Barriere-Dreieck zählt zu den horizontalen Dreiecken und teilt deren Bau: fünf Wellen a-b-c-d-e, jede ein Dreier (3-3-3-3-3). Sein Kennzeichen ist eine nahezu perfekt waagerechte Begrenzungs­linie — die „Barriere". Die beiden Wellen, die sie berühren (b und d), enden praktisch auf gleicher Höhe.

Die Barriere-Linie

Flache Linie: b = d

Zwischen aufsteigend und absteigend

Das Barriere-Dreieck steht zwischen dem aufsteigenden und dem absteigenden Dreieck: Eine Linie ist flach, die andere bewegt sich darauf zu. Anders als beim aufsteigenden oder absteigenden Typ ist die Barriere jedoch exakt horizontal.

Der Kurs läuft zweimal an dieselbe Grenze (an b und an d) und prallt ab. Diese doppelte Berührung macht die Barriere zu einer auffälligen, gut sichtbaren Marke im Chart.

„Im Barriere-Dreieck enden die Wellen b und d auf praktisch demselben Niveau und bilden eine waagerechte Grenze." — Frost & Prechter
01Aufbau

Wie jedes Dreieck: 3-3-3-3-3.

Auch das Barriere-Dreieck besteht aus fünf Wellen, von denen sich jede in drei Teilwellen unterteilt — meist als kleiner Zigzag. Schalten Sie die Unterteilung ein.

a-b-c-d-e zerlegt

Barriere oben
3-3-3-3-3. Jede der fünf Wellen a–e ist ein Dreier. Die Wellen b und d laufen beide an die waagerechte Barriere und enden auf gleicher Höhe.

Form bleibt, Grenze ist flach

Die innere Zählung ist identisch mit der des symmetrischen Dreiecks. Der einzige Unterschied liegt in der Geometrie der Begrenzung: Eine der beiden Linien ist flach.

Wie bei allen kontrahierenden Dreiecken wird jede Antriebs­welle des Musters kleiner — der Kurs verengt sich allmählich Richtung Barriere.

„Das Barriere-Dreieck verhält sich wie ein kontrahierendes Dreieck, nur dass eine Grenzlinie waagerecht verläuft." — Elliott Wave International
02Das Kriterium

Liegen b und d auf einer Linie?

Hier entscheidet sich der Typ: Enden die Wellen b und d praktisch gleich hoch, ist die Linie eine echte Barriere. Verschieben Sie das Niveau von Welle d und beobachten Sie, wann die waagerechte Barriere entsteht — und wann es ein gewöhnliches symmetrisches Dreieck wird.

Niveau von Welle d

Barriere
Welle d — Höhe relativ zu Welle b ±0 %
Barriere-Dreieck. Welle d endet auf demselben Niveau wie Welle b — die obere Linie ist waagerecht. Eine echte Barriere.

Eine kleine Toleranz

In der Praxis muss die Barriere nicht mathematisch perfekt sein — eine geringe Abweichung zwischen b und d wird toleriert. Entscheidend ist der optische Eindruck einer flachen Grenze.

Weicht Welle d deutlich von Welle b ab, kippt das Muster in ein gewöhnliches symmetrisches, auf- oder absteigendes Dreieck. Die Barriere ist dann verschwunden.

„Die b- und d-Grenze eines Barriere-Dreiecks darf leicht voneinander abweichen — solange der Eindruck einer waagerechten Linie bleibt." — Frost & Prechter
03Position

Barriere, dann Thrust.

Wie jedes horizontale Dreieck steht auch das Barriere-Dreieck vor der letzten Welle des übergeordneten Musters — als Welle 4 oder Welle B. Nach der zweiten Berührung der Barriere folgt der Ausbruch: ein schneller Thrust in Trendrichtung.

Barriere-Dreieck + Thrust

Welle 4 eines Impulses
Als Welle 4 konsolidiert das Barriere-Dreieck unter einer flachen Decke. Welle 5 bricht als Thrust durch die Barriere — oft etwa so weit wie die breiteste Stelle des Dreiecks.

Durchbruch der Decke

Die waagerechte Barriere wirkt wie eine Decke (oder ein Boden). Solange der Kurs sie nicht durchbricht, läuft das Dreieck weiter. Der Thrust durchstößt sie schließlich — meist mit Schwung.

Wie beim symmetrischen Dreieck reicht der Thrust häufig etwa so weit wie die größte Höhe des Dreiecks (gemessen an Welle a). Danach ist das übergeordnete Muster abgeschlossen.

„Nach einem Dreieck folgt ein Thrust, der häufig die Spannweite der weitesten Dreiecks­welle erreicht." — Elliott Wave Principle
04Merksätze

Das Barriere-Dreieck auf einen Blick.

Drei Merkmale, an denen Sie es erkennen.

01
a-b-c-d-e · 3-3-3-3-3

Horizontales Dreieck: fünf überlappende Wellen, jede ein Dreier. Rein korrektiv.

02
Eine Linie ist waagerecht

Wellen b und d enden auf gleichem Niveau — die Barriere. Nur die andere Linie konvergiert.

03
Vor der letzten Welle

Steht in Welle 4 oder B. Danach durchbricht ein Thrust die Barriere — das Muster endet.

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Horizontales Dreieck
Das kontrahierende Dreieck (a-b-c-d-e).
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Double Three
Die doppelte Kombination aus zwei Korrekturen (W-X-Y).