Das Barriere-Dreieck ist die Sonderform des kontrahierenden Dreiecks, bei der eine Begrenzungslinie exakt waagerecht verläuft. Wellen b und d enden auf demselben Niveau — eine Barriere, gegen die der Kurs zweimal anläuft. Nur die andere Linie konvergiert.
Das Barriere-Dreieck zählt zu den horizontalen Dreiecken und teilt deren Bau: fünf Wellen a-b-c-d-e, jede ein Dreier (3-3-3-3-3). Sein Kennzeichen ist eine nahezu perfekt waagerechte Begrenzungslinie — die „Barriere". Die beiden Wellen, die sie berühren (b und d), enden praktisch auf gleicher Höhe.
Das Barriere-Dreieck steht zwischen dem aufsteigenden und dem absteigenden Dreieck: Eine Linie ist flach, die andere bewegt sich darauf zu. Anders als beim aufsteigenden oder absteigenden Typ ist die Barriere jedoch exakt horizontal.
Der Kurs läuft zweimal an dieselbe Grenze (an b und an d) und prallt ab. Diese doppelte Berührung macht die Barriere zu einer auffälligen, gut sichtbaren Marke im Chart.
Auch das Barriere-Dreieck besteht aus fünf Wellen, von denen sich jede in drei Teilwellen unterteilt — meist als kleiner Zigzag. Schalten Sie die Unterteilung ein.
Die innere Zählung ist identisch mit der des symmetrischen Dreiecks. Der einzige Unterschied liegt in der Geometrie der Begrenzung: Eine der beiden Linien ist flach.
Wie bei allen kontrahierenden Dreiecken wird jede Antriebswelle des Musters kleiner — der Kurs verengt sich allmählich Richtung Barriere.
Hier entscheidet sich der Typ: Enden die Wellen b und d praktisch gleich hoch, ist die Linie eine echte Barriere. Verschieben Sie das Niveau von Welle d und beobachten Sie, wann die waagerechte Barriere entsteht — und wann es ein gewöhnliches symmetrisches Dreieck wird.
In der Praxis muss die Barriere nicht mathematisch perfekt sein — eine geringe Abweichung zwischen b und d wird toleriert. Entscheidend ist der optische Eindruck einer flachen Grenze.
Weicht Welle d deutlich von Welle b ab, kippt das Muster in ein gewöhnliches symmetrisches, auf- oder absteigendes Dreieck. Die Barriere ist dann verschwunden.
Wie jedes horizontale Dreieck steht auch das Barriere-Dreieck vor der letzten Welle des übergeordneten Musters — als Welle 4 oder Welle B. Nach der zweiten Berührung der Barriere folgt der Ausbruch: ein schneller Thrust in Trendrichtung.
Die waagerechte Barriere wirkt wie eine Decke (oder ein Boden). Solange der Kurs sie nicht durchbricht, läuft das Dreieck weiter. Der Thrust durchstößt sie schließlich — meist mit Schwung.
Wie beim symmetrischen Dreieck reicht der Thrust häufig etwa so weit wie die größte Höhe des Dreiecks (gemessen an Welle a). Danach ist das übergeordnete Muster abgeschlossen.
Drei Merkmale, an denen Sie es erkennen.
Horizontales Dreieck: fünf überlappende Wellen, jede ein Dreier. Rein korrektiv.
Wellen b und d enden auf gleichem Niveau — die Barriere. Nur die andere Linie konvergiert.
Steht in Welle 4 oder B. Danach durchbricht ein Thrust die Barriere — das Muster endet.